Synchronizität

Eine sinngemäße Koinzidenz – die Gleichzeitigkeit zweier kausal unverbundener Ereignisse, die eine Gleichartigkeit aufweisen.

Nach Jung sind die Glieder einer sinngemäßen Koinzidenz durch Gleichzeitigkeit und durch den Sinn verbunden. Gemeint ist die Überlappung flüchtiger Erscheinungen mit Erinnerungen, Vorstellungen, Idealen oder Zielen, sofern diese Überlappung eine Gleichartigkeit mit sich bringt. Werden Synchronizitäten wiederholt erfahren, vermuten wir durch Gewohnheit eine Kraft, die sie bewirkt: den Sinn.

Bestimmungen

  • GG V1 · Rn 17
    Wenn wir jetzt im Weiteren von der Synchronizität sprechen, dann meinen wir damit eben jene Gleichzeitigkeit von den teils flüchtigen Erscheinungen und Eindrücken der phänomenalen Welt als auch die Gleichzeitigkeit der flüchtigen Erscheinungen mit den kristallisierten Eindrücken…

Vorkommen