Sinn

Die Kraft, die wir vermuten, wenn Gleichzeitigkeiten gleichartiger Ereignisse wiederholt aufeinander folgen.

Wiederholte Synchronizitäten vermitteln den Eindruck einer Kraft, die Natur und psychische Vorgänge in ein symmetrisches Verhältnis bringt; diese Kraft heißt Sinn. Er besitzt eine Tripelstruktur: Gleichartigkeit (Art, kantische Inhärenz), Zugleichsein (kantische Gemeinschaft) und Folge (kantische Sukzession). Möglich wird er erst durch eine Warte.

Bestimmungen

  • GG V1 · Rn 27
    Wir stehen jetzt vor zwei Fragen: Was definiert den Sinn, und was macht ihn möglich? Die regelmäßige zeitliche Abfolge von Ereignissen erschafft eine Gewöhnung an den Zusammenhang dieser Ereignisse und gleichzeitig die Vorstellung einer Kraft, die diesen Zusammenhang bewirkt. De…

Vorkommen