Gewohnheit

Nach Hume das treibende Prinzip, das aus wiederholter Erfahrung Verknüpfungen zwischen Vorstellungen herstellt.

Die Gewohnheit erklärt, warum wir aus tausend Fällen etwas ableiten, das wir aus einem einzigen nicht ableiten könnten. Sie ist eine Art Bauplan für Aussichtspunkte, von denen aus wir Erwartungen über das Zukünftige hegen. Indem sie etwa die Beständigkeit des Raumes festlegt, bevor wir über einzelne Bewegungen urteilen, bildet sie Vor-Urteile.

Bestimmungen

  • GG V1 · Rn 8
    Die Gewohnheit ist nach Hume das treibende Prinzip der Herstellung von Verknüpfungen schaffender Natur. Wir haben dies bereits in der Einleitung erwähnt und verzichten auf ein weiteres Beispiel zur Verdeutlichung des Prinzips. Er selbst sieht die Gewöhnung als eine Hypothese, di…

Vorkommen